Was tun bei Smishing Verdacht?

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In den letzten Jahren ist fast jeder mindestens einmal mit betrügerischen SMS-Nachrichten, sogenanntem „Smishing„, konfrontiert worden. Diese Form des Betrugs hat deutlich zugenommen und stellt eine ernsthafte Bedrohung für die Sicherheit von persönlichen Daten dar. Ich hatte bereits einmal darüber auf meinem Blog berichtet.

Smishing und seine Auswirkungen

Smishing ist eine Form des Phishing, die sich SMS-Nachrichten zunutze macht. Die Betrüger senden SMS, die von vertrauenswürdigen Quellen wie Banken, Behörden oder bekannten Unternehmen zu stammen scheinen. Diese Nachrichten enthalten oft Links zu gefälschten Websites, auf denen persönliche Daten abgegriffen werden sollen. Laut einem Bericht von SafetyDetectives hat Smishing weltweit zu Millionenverlusten geführt. So verzeichnete das Internet Crime Complaint Center (IC3) der FBI über 240.000 Opfer von Smishing mit einem Verlust von über 54 Millionen Dollar.

Häufige Smishing-Betrugsmethoden

  1. Betrugsmaschen rund um Online-Jobs: Diese richten sich insbesondere an Personen, die nach flexiblen oder zusätzlichen Einkommensmöglichkeiten suchen. Betrüger nutzen Jobportale, um gefälschte Stellenanzeigen zu platzieren, bei denen persönliche Daten abgefragt werden.
  2. Übernahme von Konten bei Behörden und Ämtern: Hierbei werden E-Mails oder SMS verschickt, die vorgeben, von einer offiziellen Behörde wie der IRS (US-amerikanische Finanzbehörde), oder hierzulande von Banken wie der Sparkasse, Reiffeisenbanken und andere zu stammen. Die Nachrichten enthalten Links, die zu gefälschten Websites führen, auf denen sensible Daten eingegeben werden sollen.
  3. Fake-SMS von Paketdienstleistern oder Finanzinstituten: Diese SMS fordern zu Zahlungen von Zollgebühren oder Ähnlichem auf. Durch Klicken auf den Link in der Nachricht werden persönliche Daten auf betrügerischen Websites erfasst.
  4. SMS von einem Familiemitglied: Hier wird vorgegeben das ein Familienmitglied ihr Handy verloren hat und dringend Bargeld bräuchte um etwas unvorhergesehenes bezahlen zu können. Hier wird die Gutgläubigkeit ausgenutzt.

Wie man auf Smishing reagieren sollte

  • Vorsicht bei Links: Klicken Sie niemals auf Links in SMS-Nachrichten von unbekannten Absendern.
  • Überprüfen Sie die Quelle: Wenn Sie unsicher sind, kontaktieren Sie die angebliche Quelle (z.B. Ihre Bank) über einen vertrauenswürdigen Kanal.
  • Melden Sie verdächtige Nachrichten: In Deutschland kann man solche SMS bei der Bundesnetzagentur melden.

Maßnahmen, falls man Opfer von Smishing geworden ist

  • Kontaktieren Sie Ihre Bank: Wenn Sie finanzielle Informationen preisgegeben haben, informieren Sie umgehend Ihre Bank.
  • Ändern Sie Ihre Passwörter: Besonders bei Verdacht auf Kompromittierung von Online-Konten.
  • Überwachung der Kreditaktivitäten: Behalten Sie Ihre Kontoauszüge im Auge, um ungewöhnliche Aktivitäten zu erkennen.

Die Prävention und Aufmerksamkeit sind die besten Werkzeuge, um sich vor Smishing und anderen Formen des Online-Betrugs zu schützen. Die Polizei und andere Behörden geben Tipps wie man sich schützen kann und was man tun kann wenn es doch dazu kam. Es ist wichtig, stets vorsichtig zu sein und sich kontinuierlich über neue Betrugsmethoden zu informieren, um sich effektiv schützen zu können.

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