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Seitdem Russland in die Ukraine einmarschiert ist, wurden von anderen Ländern immer mehr Sanktionen verhängt. Doch Putin lässt sich davon wenig beeindrucken und macht weiter. Hier eine kleine Chronik, wie der Konflikt immer mehr zugespitzt hat. (Kann unvollständig sein).

21. Februar: Putin erkennt die Separatistengebiete als unabhängige Staaten an, nachdem Russland in die Ukraine einmarschiert ist, werden immer mehr Sanktionen vonseiten der EU/NATO, Amerika, Australien und vielen Ländern mehr gehen Russland erhoben. Nun ist Russland komplett isoliert.

22. Februar: Zuerst wurde seitens Deutschlands damit begonnenen, die gerade erst fertig gewordene Nord Stream 2 Pipeline einstellt. Dass das Russland nicht juckt, dürfte jeden klar gewesen sein. 27 EU-Staaten stimmen für Strafmaßnahmen gegen Russland.

23. Februar: Die Ukraine rüstet sich für einen Krieg: Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigt die Teilmobilmachung von Reservisten an. Einen Tag später dringen die ersten russischen Truppen in die Ukraine ein.

Die ersten Sanktionen

Das Russland unbeeindruckt weiter gemacht hatte und auch die ersten Mahnungen der NATO ignorierte, wurden seitens der EU Länder weitere leichte Sanktionen erhoben. So wurde angefangen, Gazprom auszuschließen von dem europäischen Markt, Schalke 04 hatte dem Hauptsponsor gekündigt, worauf der Nachbar Dortmund dem Schalker Traditionsclub finanziell unter die Arme griff.

Deutschland wollte indirekte Hilfe leisten und bot an, 5000 Helme an die Ukraine zu schicken. Dass das eine Farse war, konnten sich viele schon ausrechnen. Inzwischen liefern immer mehr Länder offensiv und defensiv Waffen an die Ukraine. Ein Eingreifen der NATO ist nicht geplant, denn das würde letzten Endes in einem dritten Weltkrieg enden.

Der NATO Sicherheitsrat kommt zusammen und Gelder werden gesperrt

Die NATO und der Sicherheitsrat kam das erste Mal zusammen und aufgrund dessen wurde in Erwägung die Ostflanke der NATO besser zu schützen. So wurden infolgedessen damit begonnen, auf dem gesamten europäischen Festland Truppen an die NATO Grenze zu verlegen.

Ebenso wurden erste Gelder der Oligarchen eingefroren und auch in Erwägung gezogen Russland vom internationalen Zahlungsverkehr via SWIFT auszusperren, was letztlich dann auch geschah. (26.2.2022)

27. Februar: Auch das beeindruckte Putin nicht wirklich und machte einfach weiter. Als Reaktionen des nicht Reagierens wurde damit begonnen Russland immer mehr von der Außenwelt abzuschneiden. So wurde nach und nach der Luftraum für russische Flugzeuge jeglicher Art gesperrt, sodass unglücklicherweise eine Aeroflot Maschine, seitdem nicht mehr vom Genfer Flughafen abfliegen konnte.

Immer mehr Hersteller ziehen sich aus Russland zurück

In dieser Woche haben sich immer mehr internationale Firmen dafür entschieden, Russland bis auf Weiteres den Rücken zu kehren. So werden keine neuen Geräte von Apple in Russland verkauft. Ebenso wenig Fahrzeuge von VW. Audi, Skoda, Cadillac, GMC, Chevrolet, Jaguar und Landrover verabschieden sich auch aus Russland. Boeing und Airbus als Flugzeughersteller senden keine Ersatzteile mehr an russische Fluggesellschaften/Hersteller. Neben den Herstellern von Pkws haben auch Apple und Samsung, sowie Paypal die Geschäfte erst einmal eingestellt.

Ein Ende ist da glaube ich noch nicht in Sicht und wie Vladimir Putin weiter auf die Sanktionen reagiert bleibt, glaube ich abzuwarten. Auf jedenfall ist Putin von einem Krieg gegen das Militär, wo er mehr Widerstand erfährt als erwartet, zu einem schmutzigen Krieg gegen die gesamte Bevölkerung der Ukraine übergegangen.

Image by Frauke Riether from Pixabay

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Von Lars Müller

Blogger und Fachangestellter für Bäderbetriebe. Fliege in meiner Freizeit mit einer Drohne umher. Absolut interessiert in Sachen Linux, Windows, Serverhosting.

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