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In einem ganz interessanten Artikel von der Standart ging es um die praktischen Sprach-Assistenten, die viele von uns im Smartphone aktiviert oder auf dem heimischen Wohnzimmer-Tisch stehen haben.

Amazon Alexa - Das Unternehmen wertet Gespräche aus.
Symbolbild (pixabay/finnhart)

Ein Forscherteam der University of Washington unter der Leitung von Umar Iqbal hat ein paar Tests im Rahmen einer Studie mit Amazons Alexa durchgeführt. Dazu wurden fiktive Personen erfunden und mit Alexa über Themen wie Spiritualität, vernetzte Autos, Haustiere, Mode, aber auch Dating, Getränke und Gesundheit diskutiert.

Gespräche werden ausgewertet

Dabei kam heraus, dass immer wieder angepasste Werbung genau aus diesem Themenfeld eingespielt wurde, dies war aber nicht nur auf die Seiten von Amazon beschränkt, sondern auf andere Webseiten. Laut der Studie wurden die Gesprächsprotokolle mit mindestens 41 externen Werbepartnern geteilt. Die gezielt ausgespielte Werbung soll bis zu 30-mal teurer verkauft werden als generische Anzeigen.

Amazon gab nach Veröffentlichung der Studie zu, dass Gespräche über Alexa für relevante Werbung auf anderen Webseiten ausgewertet wird. Amazon betonte aber gegenüber „The Verge“ dass personenbezogene Daten nicht weiter gegeben würden. Außerdem werden keine Alexa Anfragen mit Werbepartnern geteilt und die NutzerInnen könnten sich entscheiden, ob die gezielte Werbung auf einer Plattform zulassen wollen oder nicht.

Kritik an dem Inhalt mit den Daten

Den Verantwortlichen der Studie reicht das nicht und kritisiert den Intransparenten Umgang mit den Daten. Weder das Sammeln noch das Auswerten, Teilen und Verwenden dieser Daten sei für Nutzer, aber auch für die unabhängigen Forscherinnen nachvollziehbar. Sie sprachen in diesem Zusammenhang von einer “Black Box” ohne offene Schnittstellen.

Meine Meinung

Amazon ist nicht das einzige Unternehmen das Gespräche auswertet. Etliche andere Unternehmen wie beispielsweise Google und Microsoft verkaufen die Daten an Dritte.

Von daher eigentlich nicht neu das Thema. Aber man sollte immer wieder darauf aufmerksam machen und die Sinne schärfen.

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Von Lars Müller

Blogger und Fachangestellter für Bäderbetriebe. Fliege in meiner Freizeit mit einer Drohne umher. Absolut interessiert in Sachen Linux, Windows, Serverhosting.

2 Gedanken zu „Amazon Alexa – Der Lauschangriff“
  1. @lars Witzig in diesem Zusammenhang finde ich, dass kleine Unternehmer (wie ich) von der DSGVO gequält werden und einen unverhältnismäßigen Aufwand betreiben müssen um nicht von irgendeinem Anwalt abgemahnt zu werden.Dagegen nutzt eine der oben genannten Datenkraken die sowieso vorhandene Rechtsabteilung und verkauft die Userdaten auch noch DSGVO-Konform.

    1. ja da kann ich auch ein Lied von singen. Habt ihr für diesen Blog auch ein Kleinunternehmen gegründet, muss so viel beachten wegen Datenschutz und allgemeinen DSGVO Die großen Unternehmen können fast tun und lassen was sie wollen.

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