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Ich bin, was Technologie betrifft, immer offen für neue Sachen. Nun habe ich die Chance bekommen, das komplette Surfshark VPN und Antivirus Paket von Surfshark auszuprobieren. In diesem Beitrag konzentriere ich mich komplett auf die VPN Lösung.

Surfshark VPN

Wozu brauche ich ein VPN?

Einen VPN dient dazu eine verschlüsselte Verbindung zu einem Server, vorzugsweise in einer anderen Nation, aufzubauen. Diese Verbindung ist selbstverständlich verschlüsselt. Dadurch haben auch Nutzer in autoritären Staaten, wo die Medien und das Internet kontrolliert wird, an andere Informationen heranzukommen außer die, die durch den Staat diktiert werden. In Sachen Netzsperren und der möglichen Kontrolle unserer Kommunikation in der EU auch für uns wieder interessant.

VPN von Surfshark aus Europa

Surfshark hat ihren Sitz in Amsterdam in den Niederlanden, was das Ganze sehr sympathisch macht.

Für alle Systeme

Die VPN Lösung von Surfshark ist für alle gängigen Betriebssystem Plattform vorgesehen. Darunter fällt beispielsweise Chrome OS, der Chrome Browser selbst, der Firefox Browser als Plug-in. Das iOS Betriebssystem sowohl für iPhone und Tablet wird auch unterstützt sowie Android-Geräte aller Art und für Windows und die Linux Betriebssysteme. Nun ist Surfshark VPN nicht meine erste VPN-Lösung, die ich ausprobiert habe. Darunter fallen bereits Cyber Ghost VPN, wo ich immer noch ein dreijähriges Abo habe, sowie Express VPN und die Lösung von Bitdefender.

Nun ist aber wirklich nur Surfshark an der Reihe, eine App für die Smartphones und Tablets gibt es, diese sind im Google Playstore für Android-Geräte und im App-Store von Apple Geräte aller Art aus dem erhältlich.

In der freien Version von Surfshark ist die Nutzung etwas limitiert. So gibt es beispielsweise in der freien Version keine statische IP-Adresse, sowie die MultiHop Funktion ist auch nicht vorhanden. Hier wird die Verbindung ins gewünschte Land über mehrere Länder aufgebaut.

Für 55 € für 2 Jahre ein VPN mit 3200 Servern nutzen

Bezahlt man hingegen knappe 55 Euro für die ersten zwei Jahre, sind diese Funktionen vorhanden. Über die VPN Einstellungen in der iOS oder Android App kann man die bevorzugte Verbindungsart für die sogenannte Schnellverbindung auswählen. Hier wird der schnellste Standort respektive das nächstgelegene Land bevorzugt empfohlen, eine ganz nette Funktion, die ich die verschiedenen Verbindungsprotokolle. Surfshark unterhält über 3200 Servern mit über 110Standorte in 65 Ländern.

In der App für iOS Android kann man verschiedene Verbindungsprotokolle auswählen, die man nutzen kann. Es stehen zur Auswahl IKIV2, OpenVPN als UDP Protokoll und OpenVPN als TCP Protokoll sowie WireGuard.

Surft man online via VPN-Protokoll, wird der tatsächliche Standort, an dem man sich aufhält sowie die IP-Adresse komplett verschleiert. Hacker, Tracker sowie staatliche Behörden können demnach nicht herausfinden, wo man sich gerade aufhält. Das VPN gibt einen anderen Standort aus als der es eigentlich ist.

Gegen Aufpreis, wenn man in der kostenfreien Version ist, erhält man eine statische IP-Adresse. Will heißen, dass man bei jeder Verbindung, die zu, die mit dem VPN-Protokoll gemacht werden, dass man immer die gleiche IP zu gewiesen bekommt. Hier kann man aus 110 Standorten in 65 Ländern auswählen.

Mit einer internen Suchmaschine, die unter dem Tab Surfshark One läuft, kann man anonym sich das gesuchte ersuchen.

Mit einer zusätzlichen Funktion, dem sogenannten Surfshark Alert, kann man seine E-Mail-Adressen überwachen und im Falle von Daten-Pannen eine Mitteilung erhalten. Dies ist ganz nützlich, denn meist hängen damit kompromittiert Kontaktdaten und Passwörter zusammen. Ich selbst hatte dies in der Vergangenheit bei einem Anbieter von einer Sport-App gehabt. Im so kann man seine Kreditkarten überprüfen lassen, ob die unberechtigt benutzt, wurden sowie die ID des Personalausweises überprüfen lassen. Ferner kann man ein Vierteljährlichen oder jährlichen Daten-Panne Bericht zukommen lassen und einstellen über welche E-Mail-Adresse der Daten-Panne Bericht zugestellt werden soll, wahlweise über die kompromittierte Adresse oder über eine separate. Auch ein Entfernen aller Daten aus diesem Bericht ist möglich.

Soviel zu den mobilen Clients, kommen wir zu den Desktopanwendungen

Desktopclients

Wie Eingangs erwähnt gibt es für diesen VPN-Dienst Anwendungen für den Desktop PC. Da ich aktuell nur auf Linux unterwegs bin, werde ich vorzugsweise an diesem System festhalten und meinen Bericht darüber schreiben.

Die neue Surfshark Linux VPN GUI verfügt über die Funktionen, die man von Anwendungen auf anderen Betriebssystemen gewohnt sind:

  • Einstellen von Lieblingsservern
  • Anzeige der zuletzt verwendeten Server
  • Zugriff auf MultiHop und statische Optionen
  • verschönerte VPN-Zustandsübergänge und bessere Ansicht bei der Fehlerbehandlung

Sonderfall Arch Linux

Nun nutze ich Manjaro als Betriebssystem, was auf Arch Linux basiert. Hier kann der Client nicht installiert werden, aber es gibt eine sehr gute Anleitung wie man hier den VPN installiert. Zurzeit fehlt hier eine GUI. Es gibt allerdings ein Package im AUR was installiert werden kann.

Debian basierte Systeme

Den Client gibt es für Ubuntu bzw. Debian basierte Betriebssysteme, bzw. Linux Mint. Dieser lässt sich ganz bequem herunterladen als *.deb Datei und anschließend mit sudo apt install -f [Datei] installieren.

Windows und MacOS

Für Windows 10/11 sowie macOS gibt es auch Installer, um das VPN zu installieren. Dazu die Datei herunterladen und das File anklicken, um zu installieren.

Nach Installation muss man sich mit seinem Konto anmelden um alle Vorteile nutzen zu können.

In der Praxis

Bisher konnte ich von meiner Arbeit aus auf meine private Cloud oder den E-Mails zugreifen. Aus irgendwelchen Gründen ist die die IP Adresse inzwischen allerdings gesperrt von meinem Arbeitgeber. Nun möchte ich auch weiterhin über das Netzwerk in meine privaten E-Mails abrufen kann auf meine klaut zugreifen können.

Surfshark ermöglicht es eine Liste anzulegen, in der App, für vertrauenswürdige Netzwerke. Hier wird dann das VPN nicht eingeschaltet. Bei allen anderen Netzwerken, die nicht in der Liste erscheinen, wird beim automatisch verbinden zu diesem WLAN Netzwerk das VPN eingeschaltet. Das klappt erstaunlich gut. Die Verbindung wird auch aufrechterhalten, wenn das Handy nicht aktiv genutzt wird.

Wer nun auch Surfshark nutzen möchte, kann über diesen Link weitere Infos bekommen und bestellen. (das ist ein sponsored Link – will heissen wenn ihr etwas darüber kauft bekomme ich einen kleinen Beitrag. Das hilft mir meinen Blog und alle anderen Services zu finanzieren)

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Von Lars Müller

Blogger und Fachangestellter für Bäderbetriebe. Fliege in meiner Freizeit mit einer Drohne umher. Absolut interessiert in Sachen Linux, Windows, Serverhosting.

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